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	<title>Truffaut - Eine Hommage an François Truffaut und den Autorenfilm &#187; Filme</title>
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		<title>Filmerz&#228;hlung: Les 400 Coups (1959)</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 10:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Segert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Filmerzählung]]></category>
		<category><![CDATA[François Truffaut]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgende Nacherz&#228;hlung des Films &#8220;Les 400 Coups&#8221; ist detailreich und kommt ohne Interpretationen aus. Sie ist gegliedert nach den originalen Kapiteln des Films. Voran stelle ich filmografische Information. Um der Phantasie mehr Freiraum zu geben, habe ich bewusst auf selbst fotografierte Standbilder verzichtet. Les 400 Coups (Sie k&#252;&#223;ten und sie schlugen ihn) ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die folgende Nacherz&#228;hlung des Films &#8220;Les 400 Coups&#8221; ist detailreich und kommt ohne Interpretationen aus. Sie ist gegliedert nach den originalen Kapiteln des Films. Voran stelle ich filmografische Information. Um der Phantasie mehr Freiraum zu geben, habe ich bewusst auf selbst fotografierte Standbilder verzichtet.</em></p>
<p>Les 400 Coups (Sie k&#252;&#223;ten und sie schlugen ihn) ist der erste Langfilm von  Françoise Truffaut. Er wurde zwischen dem 10. November 1958 und dem 3. Januar 1959 in Paris, Euteux und Honfleur gedreht und am 28. April 1959 beim Filmfestival Cannes uraufgef&#252;hrt. Der Erfolg war &#252;berw&#228;ltigend. Das Drehbuch schrieb Françoise Truffaut unter Mitarbeit von Marcel Moussy, der zudem die hevorragenden Dialoge schrieb. Die kongeniale Musik schrieb Jean Constantin. Kamera: Henri Decaë. Die wichtigsten Schauspieler: Jean Pierre Léaud als 14j&#228;hriger Antoine Doinel, Albert Rémy als Vater, Claire Maurier als Mutter. Den Freund René spielte Patrick Auffay, Renés Vater stellte Georges Flamant dar, den Klassenlehrer Guy Decomble.  </p>
<h4>Die Nacherz&#228;hlung</h4>
<p>1. Kapitel: <a href="#v">Vorspann</a><br />
2. Kapitel: <a href="#2">&#8220;&#196;rger in der Schule&#8221;</a><br />
3. Kapitel: <a href="#3">&#8220;Familienleben&#8221;</a><br />
4. Kapitel: <a href="#4">&#8220;Der Schulschw&#228;nzer&#8221;</a><br />
5. Kapitel: <a href="#5">&#8220;Vater und Sohn&#8221;</a><br />
6. Kapitel: <a href="#6">&#8220;L&#252;gen und Entdeckungen&#8221;</a><br />
7. Kapitel: <a href="#7">&#8220;Ich werde mich selbst durchschlagen&#8221;</a><br />
8. Kapitel: <a href="#8">&#8220;Geheime Abmachung&#8221;</a><br />
9. Kapitel: <a href="#9">&#8220;Ein neuer Anfang&#8221;</a><br />
10. Kapitel: <a href="#10">&#8220;Antoine und René&#8221;</a><br />
11. Kapitel: <a href="#11">&#8220;Streiche und Gaunereien&#8221;</a><br />
12. Kapitel: <a href="#12">&#8220;Die Schreibmaschine&#8221;</a><br />
13. Kapitel: <a href="#13">&#8220;Bei der Polizei&#8221;</a><br />
14. Kapitel: <a href="#14">&#8220;Im Erziehungsheim&#8221; </a><br />
15. Kapitel: <a href="#15">&#8220;Immer wieder &#196;rger und Entt&#228;uschungen&#8221;</a><br />
16. Kapitel: <a href="#16">&#8220;Das Meer&#8221;</a></p>
<h4 id="v">1. Vorspann</h4>
<p>Wir sehen den grauen Himmel von Paris und die oberen Etagen der H&#228;user und Hallen, zwischen denen immer wieder die Spitze des Eiffelturms zu sehen ist. Die Musik nimmt alle Themen und Stimmungslagen des Films zwischen Traurigkeit und Ausgelassenheit vorweg.</p>
<h4 id="2">2. Kapitel: &#8220;&#196;rger in der Schule&#8221;</h4>
<p>Wir sehen eine Schulklasse mit 12 bis 14j&#228;hrigen Jugendlichen, die gerade schreiben, w&#228;hrend der Lehrer die Zeitung liest. Ein Junge holt einen Kalender mit einem Pinup-Girl hervor und gibt ihn weiter. Antoine Doinel, der Held des Films, begn&#252;gt sich nicht damit, das Motiv nur anzuschauen und dann leise weiterzureichen. Er legt sein Blatt beiseite und bemalt das Bild. Dabei wird er vom Lehrer erwischt, der ihn mit strenger Stimme nach vorne ruft. Er rei&#223;t ihm den Kalender aus der Hand und macht eine sp&#246;ttische Bemerkung. Antoine muss in die Ecke, die durch eine gro&#223;e Tafel verdeckt ist. Antoine lugt kurz an einer Ecke zur Klasse gerichtet hervor und macht &#252;berm&#252;tig eine Nase.</p>
<p>Der Klassenlehrer schl&#228;gt die Zeit an und gibt den Sch&#252;lern noch eine Minute bis zum Einsammeln der Bl&#228;tter, w&#228;hrend er ungeduldig durch die Klasse geht. Er z&#228;hlt bis Drei und l&#228;&#223;t die Bl&#228;tter einsammeln.  Der Sch&#252;ler Mauricet sammelt auf jener Seite die Hefte ein, auf der René sitzt, Antoines Freund. Mauricet will René das Blatt wegziehen, aber René fordert ihn auf, zuerst die anderen Hefte einzusammeln. Mauricet bleibt hartn&#228;ckig, bis der Lehrer fragt, was da los sei und Mauricet es ihm eifrig mitteilt. René l&#228;&#223;t sich widerwillig das Blatt wegziehen und beschimpft Mauricet leise zischend als Arschgeige.</p>
<p>Der Lehrer ruft die Pause aus. Laut verlassen die Sch&#252;ler die Klasse. Antoine wird vom Lehrer zur&#252;ckgerufen. Er muss in der Klasse bleiben, denn die Pause sei eine Belohnung f&#252;r gute Leistungen und nicht f&#252;r flegelhaftes Benehmen. Dabei zeigt der Lehrer zuerst mit dem ausgestreckten Arm und dem Finger auf Antoine und dann entschieden in die Richtung der Strafecke. Antoine f&#252;gt sich widerwillig und geht langsam und gelangweilt zur Ecke zur&#252;ck. Dort schreibt an die Wand: „Hier litt Antoine Doinel, unschuldig verbannt von Lehrers Hand.“</p>
<p>W&#228;hrend Antoine schreibt, sehen wir den Schulhof. Die Sch&#252;ler balgen und beschimpfen sich. Einer fordert dazu auf, jemandem auf den Zylinder zu hauen. Aus dem Off h&#246;ren wir einen Lehrer, der sich &#252;ber die hohen Kohlepreise und das geringe Gehalt beklagt. Antoines Klassenlehrer sieht dann eine Rangelei und greift willk&#252;rlich zwei Sch&#252;ler heraus, die er schimpfend an den Kragen packt. W&#252;tend beendet er die Pause.</p>
<p>Die Sch&#252;ler str&#246;men in die Klasse zur&#252;ck. René k&#228;mpft sich im Gew&#252;hl zu Antoine durch, der in der Strafecke hinter der Tafel verborgen ist. Mauricet folgt eifrig und macht laut auf Antoines Werk an der Wand aufmerksam. Mauricet wird daraufhin von René weggeschubst, derweil sich immer mehr Sch&#252;ler in die Ecke dr&#228;ngen. Der Klassenlehrer kommt herein, schreit die Kinder zur Ordnung und geht hinter die Tafel. Mit Antoine am Kragen kommt er hervor und schubst Antoine ver&#228;chtlich von sich weg. Er schaut zur Klasse und dann zu Antoine. Er beschimpft ihn als Schmierfink, der mit dem Versma&#223; auf dem Kriegsfu&#223; st&#252;nde. Antoine nimmt das trotzig zur Kenntnis und der Lehrer gibt ihm eine Strafarbeit auf: &#8220;Narrenh&#228;nde beschmieren Tisch und W&#228;nde&#8221;, habe er als Aufsatz zu schreiben.</p>
<p>Antoine wird vom Klassenlehrer zum Hausmeister geschickt, damit er Putzzeug hole, um das Geschmiere von der Wand zu wischen. Sonst w&#252;rde er es mit der Zunge abwischen, droht der Lehrer zornig. W&#228;hrend Antoine demonstrativ langsam die Klasse verl&#228;&#223;t, schreibt der Lehrer das Gedicht Der Hase an die Tafel. Wir sehen den Sch&#252;ler Abou, wie er immer wieder eine leeres Blatt mit Tinte bekleckst und immer wieder Seiten herausreisst bis er keine mehr hat. Wir sehen den Lehrer beim Schreiben und wie er sich immer wieder nerv&#246;s und ruckartig umdreht, als erwarte er einen Streich. </p>
<p>W&#228;hrenddessen kommt Antoine mit einer Sch&#252;ssel zur&#252;ck, keck macht er dem schreibenden Lehrer einen Hasen am Hinterkopf. Einige Sch&#252;ler lachen und Antoine verschwindet schnell hinter der Tafel in die Ecke. Der Lehrer beschuldigt den Sch&#252;ler Simonot, dass er Grimassen schneide.</p>
<p>Als das Gedicht mit feinen Versen die Liebe besingt, machen die Sch&#252;ler hinter dem R&#252;cken des Lehrers theatralische Liebesgesten und einer pfeift sogar. W&#252;tend dreht sich der Lehrer um und droht: Melde der Schuldige sich nicht, w&#252;rden alle dran glauben. Er beschuldigt ein weiteres Mal Simonot, der sich gegen den willk&#252;rlichen Vorwurf wehrt. Der Lehrer schmeisst Kreide in seine Richtung und beschimpft nun die ganze Klasse. W&#252;tend wendet er sich an Antoine, der die Wand nicht sauber bekommen hat. Er beschimpft ihn und fegt w&#252;tend ein Buch von seinem Pult.</p>
<p>Wir sehen &#252;ber dem Schuleingang die Losung &#8220;Freiheit, Br&#252;derlichkeit, Gleichkeit&#8221;. Sch&#252;ler str&#246;men aus der Schule, Eltern warten. Mauricet, die von allen geliebte Petze, ist mit einer gro&#223;en Fliegerbrille zu sehen. Es folgen Antoine und René, die sich &#252;ber das Beklauen der Eltern unterhalten und &#252;berzeugt davon sind, dass jeder Junge seinen Eltern Geld stehle. Sie rufen Mauricet und eilen zu ihm. Sie fragen, wo er die tolle Brille gekauft habe und Mauricet nennt das Kaufhaus. Die beiden Freunde beschuldigen ihn sp&#246;ttisch, dass er die Brille vom geklauten Geld seiner Eltern gekauft habe. Das wolle er doch wohl nicht abstreiten. Die Freunde und Mauricet gehen in unterschiedliche Richtungen. Die Freunde rufen Mauricet Schimpfw&#246;rter nach und drohen ihm. Antoine macht ihn daf&#252;r verantwortlich, dass er bei der &#8220;Schmiererei&#8221; erwischt wurde.</p>
<p>Auf dem Nachhauseweg setzen sich die Freunde auf eine Bank. Antoine ist immer noch w&#252;tend auf Mauricet und schw&#246;rt, ehe er zum Milit&#228;r ginge, haue er ihm die Fassade ein. Die Freunde verabschieden sich knapp und eilen davon.</p>
<h4 id="3">3. Kapitel: &#8220;Familienleben&#8221;</h4>
<p>Antoine versorgt zu Hause den Ofen. Flammen stechen aus der &#214;ffnung hervor. Schnell schmei&#223;t der Junge ein paar Kohlen hinein, wischt sich die H&#228;nde an einem Fenstervorhang ab (das Fenster ist leicht ge&#246;ffnet) und holt aus einer M&#246;belritze einige Geldscheine, die er z&#228;hlt und in die Tasche steckt. Er geht in das Schlafzimmer der Eltern und setzt sich an einen kleinen Frisiertisch mit einem Spiegel davor. Er k&#228;mmt sich das Haar, riecht an einem Parf&#252;mflacon und probiert sich an einer Lidzange, die er dann gleichg&#252;ltig beiseitelegt. Danach deckt er routiniert den Tisch, um sich folgend an die Strafarbeit zu machen. Noch bevor er etwas schreiben kann, h&#246;rt er die Mutter namens Gilberte kommen, die ihn m&#252;rrisch begr&#252;&#223;t. Aus der K&#252;che heraus fragt sie nach dem Mehl, das er besorgen sollte. Ob er denn gar nichts besorgt und wo er den Zettel gelassen habe. Antoine antwortet, er habe ihn verloren. Die Mutter kommt aus der K&#252;che, setzt sich und befiehlt ihrem Sohn, die Pantoffeln zu holen. Antoine gehorcht und wird von der ungehaltenen Mutter zum Einkaufen geschickt.  </p>
<p>Antoine verl&#228;&#223;t die Wohnung und die Mutter schaut eitel in den kleinen Spiegel der engen Diele, kritisch ihre Haut pr&#252;fend. Antoine rennt derweil &#252;ber die in der D&#228;mmerung liegende Stra&#223;e und lauscht an einem Laden zwei Frauen, die sich &#252;ber das Kinderkriegen, Entbindungen mit Kaiserschnitt und Fehlgeburten unterhalten. Gebannt h&#246;rt Antoine zu, bis ihm &#252;bel wird.</p>
<p>Antoine geht mit seinem gutgelaunten Vater namens Julien die Treppe hoch. Der Sohn tr&#228;gt das Mehl und der Vater einen Autoscheinwerfer. Der Vater fragt, ob er denn immer seine M&#252;tter &#228;rgern m&#252;sse und verlangt von seinem Sohn mehr Verst&#228;ndnis. Dann schmiert er dem Jungen etwas Mehl auf die Nase. Sie lachen und betreten die Wohnung. </p>
<p>Der Vater macht sich lustig &#252;ber die schlechte Laune der Mutter. Antoine bittet beil&#228;ufig die Eltern um 1000 Francs f&#252;r Schulhefte. Die Mutter fordert ihn auf, sie sich das Geld von seinem Vater geben zu lassen. Der Vater meint zu Antoine, er spekuliere auf die H&#228;lfte, also g&#228;be er ihm 300. Doch der Vater gibt sich in seiner guten Laune einen Ruck und gibt Antoine dann doch Tausend.   </p>
<p>Der Vater macht weiter Witze und Antoine lacht. Die Mutter befiehlt, er solle nicht lachen. Dann sieht sie seine Schulhefte auf dem Tisch und fragt, ob er jetzt damit anfangen m&#252;sse, er solle den Kram einpacken, sie w&#252;rden essen. Antoine packt seine Sachen zusammen, dabei entdeckt der Vater einen F&#252;ller. Er zieht ihn von der Schultasche und fragt erstaunt, ob er schon wieder einen neuen F&#252;ller habe. Antoine schaut nach unten und sagt kleinlaut, er habe ihn getauscht. Der Vater macht eine skeptische Bemerkung, l&#228;&#223;t aber F&#252;nf grade sein.  </p>
<p>Nach einem spartanischen Abendessen mit d&#252;nner Suppe und Brot r&#228;umt Antoine den Tisch ab. Die Eltern unterhalten sich &#252;ber eine Frau aus der Verwandschaft, die in Umst&#228;nden sei. Die Mutter sagt, die vermehrten sich wie die Karnikel, es sei ekelhaft, 3 Kinder in 4 Jahren zu bekommen. Unvermittelt fragt der Vater, wo Antoine in den Ferien hin solle. Die Mutter schl&#228;gt ein Ferienlager vor, in das sie ihn stecken k&#246;nnten, wogegen der Vater fragt, ob sie das f&#252;r richtig halte. Das k&#246;nnten sie immer noch &#252;berlegen, sagt die Mutter abweisend. Das solle sie nicht sagen, entgegnet der Vater, man m&#252;sse sich rechtzeitig um die Anmeldung k&#252;mmern.</p>
<p>Der Vater rollt zusammen mit Antoine in der engen Wohnung ein Transparent f&#252;r das Wochenende im Automobilclub aus. Er ist voller Vorfreude und reagiert verst&#228;ndnislos und sarkastisch auf die Ank&#252;ndigung der Mutter, dass sie nicht mitkommen werde. Sie wolle bei dem ganzen Stress auch mal ein Wochenende f&#252;r sich haben. Der Vater macht eine Anspielung auf ein Liebesverh&#228;ltnis der Mutter auf der Arbeit. Antoine steht zwischen den beiden und beobachtet sie mit wechselnden Gef&#252;hlen. Er am&#252;siert sich und als der Vater die Anspielung auf einen Liebhaber macht, schaut er traurig die Mutter an. Die spricht pl&#246;tzlich peinlich ber&#252;hrt Antoine an, der zusammenzuckt, und schickt ihn ins Bett. Verlegen kratz sich Antoine ans Ohr und w&#252;nscht seinen Eltern mit einem verschmitztem Grinsen eine Gute Nacht und angenehme Ruhe. </p>
<p>W&#228;hrend Antoine den Abfall herunterbringt, h&#246;ren wir die Vorw&#252;rfe der Mutter. Der Vater betont indess, dass er bald Vizepr&#228;sident des Motorclubs werden k&#246;nne, das w&#252;rde finanzielle Vorteile bringen. Die Mutter verspottet ihn, und sagt, er w&#252;rde nur ausgenutzt, sie br&#228;uchten nur einen Dummen. Antoine ist mittlweile an der Tonne im sch&#228;bigen Flur angekommen und entsorgt angeekelt den Abfall.</p>
<h4 id="4">4. Kapitel: &#8220;Der Schulschw&#228;nzer&#8221;</h4>
<p>Antoine wird grob von der Mutter geweckt, sie st&#246;&#223;t ihn fast den Kopf. Er solle aufstehen, sie h&#228;tten den Wecker nicht geh&#246;rt, sie seien sp&#228;t dran. Antoine st&#246;hnt. Er zieht sich schnell an. Als er im Badezimmer den beschlagenen Spiegel mit der Hand frei wischt, hallt in seinem Kopf die Stimme des Lehrers: „Narrenh&#228;nde beschmieren Tisch und W&#228;nde“. Erschrocken starrt er in den Spiegel, w&#228;hrend im Hintergrund der Vater seine durchl&#246;cherten Socken anschaut und seine Frau einen Vorwurf daraus macht. Die kontert, das sie hin&#252;ber seien. Er solle sich neue kaufen. Dann kommt der Vater auf die Bettdecke zu sprechen, die die Mutter f&#252;r Antoine habe kaufen sollen. Sie tut es als unwichtig ab und behauptet, Antoine schlafe ja doch am Liebsten in seinem Schlafsack. Und Antoine bejaht das.</p>
<p>Antoine bricht sich vom Baguette ab und nimmt sich etwas Essbares aus einer Sch&#252;ssel. Der Vater ermahnt ihn zur Eile, da er sp&#228;t dran sei. Antoine beruhigt, das schaffe er schon. Er eilt aus der Wohnung.</p>
<p>Das Fr&#252;hst&#252;ck in der Hand trifft Antoine unterwegs auf René. Der fragt ihn gut gelaunt, warum er es so eilig habe und fordert Antoine zum Schulschw&#228;nzen auf. René zieht ihn an einem &#196;rmel und geht mit ihm zu einem Hauseingang, wo sie hinter einer T&#252;r die Schultaschen verstecken. Zuerst gehen sie ins Kino, danach flippern sie in einem Café, in dem Jazz zu h&#246;ren ist. Auf dem Jahrmarkt wagt sich Antoine in einen Rotor, um sich der Fliehkraft hinzugeben. Sie gehen durch die Stadt, die wie ein riesiger, gesch&#228;ftiger Abenteuerspielplatz wirkt. Auf dem Place de Clichy sieht Antoine zuf&#228;llig seine Mutter, die einen fremden Mann k&#252;sst. Die Mutter wendet sich erschrocken ab, er m&#252;sse doch in der Schule sein. Auch Antoine sieht, dass er Land gewinnt und weiss seinem Freund keine Antwort zu geben, wer der Mann denn sei. Auf jeden Fall habe er nichts zu bef&#252;rchten, stellt René fest.</p>
<p>Die beiden Freunde holen ihre Schultaschen zur&#252;ck und werden dabei von Mauricet beobachtet, der etwas im Schilde f&#252;hrt. Unterwegs unterhalten sich die beiden Freunde &#252;ber eine Entschuldigung f&#252;r den Lehrer. Antoine ist in Sorge, w&#228;hrend René routiniert eine Entschuldigung auf Lager habe. Er gibt seinem Freund einen Zettel zum Abschreiben mit und wischt Antoines Bedenken vom Tisch, des Mutters spitze Handschrift f&#228;lschen zu k&#246;nnen. </p>
<h4 id="5">5. Kapitel: &#8220;Vater und Sohn&#8221; </h4>
<p>Antoine schreibt konzentriert die Entschuldigung ab und vegi&#223;t dabei, seinen Namen durch Renés Namen zu ersetzen. Und w&#228;hrend er den kleinen Schrecken &#252;ber seinen Fehler verdaut, h&#246;rt er den Vater kommen. Schnell versteckt er die Vorlage und schmei&#223;t seinen Entwurf in den Ofen. Der Vater wirkt m&#252;de, beschwert sich &#252;ber den Geruch, fragt ob er gekokelt habe, woraufhin Antoine ihn &#252;berzeugend sagt, dass m&#252;sse von unten kommen. Dann sagt der Vater, er k&#246;nne f&#252;r sie alleine decken. In freudiger Erwartung fragt Antoine, ob die Mama weggefahren sei. Nein, sie m&#252;sse &#220;berstunden machen, entgegnet der Vater, der nun seine Energie zur&#252;ckfindet und den Kumpel macht, der mal so richtig unter M&#228;nnern essen wolle.</p>
<p>In der K&#252;che gibt Antoine seinem Vater die Eier an. Der Vater fragt nach seinem Verhalten in der Schule und h&#228;lt einen Vortrag: Er m&#252;sse sich immer fleissig vordr&#228;ngeln, sonst k&#228;me man im Leben zu kurz. Nur der Fahrer w&#252;rde gewinnen, der immer rechtzeitig Gas geben w&#252;rde. Danach spricht er den Geburtstag der Mutter an und fragt Antoine, ob er seiner Mutter etwas schenke. Antoine steht im R&#252;cken des Vaters und senkt traurig den Blick, w&#228;hrend der Vater auf das Schweigen mit Verst&#228;ndnis reagiert, Antoines kurze Trauer aber nicht wahrnimmt. Er wisse ja, dass Antoine nicht immer gut behandelt w&#252;rde. Er rechtfertigt das mit der Nerv&#246;sit&#228;t der Mutter, der Doppelbelastung durch Beruf und Haushalt und der engen Wohnung. Antoine solle sich doch mal in ihre Lage versetzen. Soweit kommt Antoine aber nicht, da er sich nun &#252;ber seinen Vater am&#252;siert, der immer angeekelter die Eier aufschl&#228;gt, bis Antoine laut lachen muss, was der Vater mit komisch drohender Gestik quittiert.</p>
<p>Vater und Sohn sitzen nach dem Essen am Tisch. Der Vater fragt unvermittelt nach seinem Autoatlas. Antoine behauptet, er habe ihn nicht angefasst. Der Vater reagiert aggressiv, Antoine wisse doch, er dulde keine L&#252;gen. Antoine verteidigt sich mit gesenkten Kopf und hilflosen Schulterzucken und murmelt, er sei es nicht gewesen.</p>
<p>Antoine liegt in seinem Schlafsack im Flur der Wohnung und ist noch wach. Leise kommt die Mutter in die Wohnung und muss fast &#252;ber Antoine her&#252;bersteigen. Selbst die Haust&#252;r l&#228;&#223;t sich nicht ganz &#246;ffnen, da Antoines Liege im Weg ist. Antoine stellt sich schlafend und wir sehen sein Gesicht, w&#228;hrend er zuh&#246;rt, wie die Eltern sich streiten. Der Vater glaubt nicht, dass die Mutter &#220;berstunden gemacht habe. &#220;ber das Thema Autoatlas kommen sie auf Antoine zu sprechen. Die Mutter schreit, Antoine l&#252;ge wie gedruckt, der Vater schreit zur&#252;ck, von wem habe er das wohl? Sie schimpft, er solle ihn besser erziehen, wenn nicht, dann komme er eben in ein Heim, dann habe sie endlich ihre Ruhe.</p>
<h4 id="6">6. Kapitel: &#8220;L&#252;gen und Entdeckungen&#8221;</h4>
<p>Antoine kommt aus dem Haus, rennt René hinterher und ruft, er solle warten. Dann sehen wir Mauricet ins Haus schleichen und darauf Antoines Eltern, die ihren Streit fortsetzen. Ihr Schlagabtausch mit gegenseitigen Vorw&#252;rfen wird durch das Schellen unterbrochen. Sie schauen sich &#252;berrascht an und dann gebannt zur T&#252;r. Der Vater vermutet, das sei der Gasmann wegen der f&#228;lligen Zahlungen. Die Mutter kontert, das sei Quatsch, der melde sich doch an. Dann &#252;berwindet sich der Vater und &#246;ffnet die T&#252;r. Mauricet fragt scheinheilig, ob es Antoine wieder besser ginge, der Vater fragt irriert nach und schaut fragend zu seiner Frau. Mauricet antwortet, weil er gestern in der Schule gefehlt habe. Der Vater wimmelt den Jungen ab und die Eltern sind wieder unter sich. Die Vater wundert sich, dass die Mutter gar nicht erstaunt sei. Die Mutter sagt, sie wundere sich &#252;ber gar nichts mehr. Der Vater schweigt und presst verbittert die Lippen zusammen.</p>
<p>Auf dem Schulhof wird Anoine von seinem Klassenlehrer abgefangen. Zuvor hatte er mit einer Trillerpfeife die Pause beendet. W&#228;hrend die Sch&#252;ler auf dem sch&#228;bigen Schulhof in einer Zweierreihe auf den Abmarsch in die Klasse warten, fordert der Lehrer von Antoine eine Entschuldigung. Unter Druck gesetzt, behauptet Antoine wie aus der Pistole geschossen, seine Mutter sei gestorben. Der Lehrer verliert seine H&#228;rte und fragt, ob sie den krank gewesen sei und ob er denn kein Vertrauen zu seinem Lehrer habe. Der Lehrer pfeifft zum Abmarsch in die Klasse.</p>
<p>In der Klasse versucht ein Junge ein Gedicht aufzusagen. Ein Junge hinter ihm versucht den nach S&#228;tzen suchenden Sch&#252;ler, der seinen Vortrag gar nicht ernst nimmt, einige Male aus der Patsche zu helfen, um dann voller Spa&#223; in den Backen &#8220;Ein Dorn im Hintern&#8221; zu fl&#252;stern. Der Lehrer schimpft indess und gibt dem Jungen eine F&#252;nf. Der Junge spielt den Ver&#228;rgerten und behauptet dreist, dass er es zu Hause noch gewusst habe. Mit gespieltem &#196;rger und einen Schlag auf den Tisch setzt er sich.</p>
<p>Durch das Glas der Klassent&#252;r sehen wir, wie der Klassenlehrer vom Direktor zur T&#252;r gewunken wird. Dieser murmelt, w&#228;hrend er sich die Krawatte zurechtr&#252;ckt, dass es sicher wegen Doinel sei und denkt wohl an die tote Mutter. Antoine wird nun auch zur T&#252;r gerufen, er ahnt, dass seine L&#252;ge herausgekommen ist. Kurz bevor er die T&#252;r erreicht, kommen Antoines Eltern hinzu. Der Vater geht auf ihn zu, dr&#228;ngt ihn am Kragen in den Klassenraum hinein und ohrfeigt ihn links und rechts mit harter Hand. Gedem&#252;tigt geht Antoine auf seinen Platz zur&#252;ck, w&#228;hren wir aus dem Off h&#246;ren, wie der Klassenlehrer eine exemplarische Strafe verlangt, w&#228;hrend der Direktor diplomatisch die Bestrafung den Eltern &#252;berlassen will. Der traurig ins Leere schauende Antoine h&#246;rt seinen drohenden Vater, der ihn zu Hause erwarte.</p>
<h4 id="7">7. Kapitel: &#8220;Ich werde mich selbst durchschlagen&#8221;</h4>
<p>Antoine und René gehen in der Abendd&#228;mmerung eine Treppe hinunter, die Schultaschen dabei. Antoine will nicht mehr nach Hause. René fragt, wo er denn schlafen wolle. Er werde irgendwo schlafen und den Eltern einen Abschiedbreif schreiben. Dann hat René eine Idee. Sie verabreden sich am Springbrunnen Pigalle und verabschieden sich. Wir sehen Antoine langsam und allein &#252;ber eine Stra&#223;e gehen.</p>
<p>René besorgt Antoine einen Schlafplatz in der alten Druckerei seines Onkels. Sie richten einen Schlafplatz her und René nimmt Antoines Schultasche in Gewahrsam.</p>
<p>Der Vater liest der Mutter Antoines Abschiedsbrief vor. Darin entschuldigt er sich f&#252;r seine L&#252;ge. Die Mutter unterbricht den Vater und fragt, warum Antoine gerade sie habe sterben lassen. Das sei eine reine Sympathiefrage, entgegnet der Vater und liest weiter. Entschlossen beabsichtige Antoine, erst ein Mann werden zu wollen, damit sie sich danach aussprechen w&#252;rden. Die Mutter fragt, dass Antoine sie hasse, sei also normal? Woraufhin der Vater sagt: Wenn sie st&#228;ndig auf ihn rumhacke.</p>
<p>Antoine liegt selbstvergessen und in einen dicken Pullover gepackt in der Druckerei. Er schreckt auf, denn er h&#246;rt zwei M&#228;nner kommen, die Diebesgut verstecken wollen. Eilig verl&#228;&#223;t er die Druckerei und irrt durch die gro&#223;e Stadt. In einem Schaufenster steht „Frohe Weihnachten“. Antoine schaut sehns&#252;chtig in ein leeres Café. Sp&#228;ter sieht er, wie ein Mann eine Reihe Milchflaschen vor einem Gesch&#228;ft abl&#228;dt. Antoine klaut eine Flasche und rennt weg. In einer dunklen Gasse trinkt er gierig und hastig die Milch, sp&#228;ter schmei&#223;t er die leere Flasche in einen Gulli. Dann d&#228;mmert der Morgen und Antoine erreicht den Springbrunnen Pigalle. Er schl&#228;gt dort die Eisschicht einer Pf&#252;tze auf und befeuchtet seine Wangen. Wir sehen Antoine im d&#228;mmernden Grau der Stadt auf eine im Hintergrund pulsierende Stra&#223;e zulaufen. Eine Uhr zeigt halb neun(!).</p>
<p>Antoine ist mit René auf dem Weg zur Schule. Sie beschliessen getrennt zu gehen. Auf dem Schulhof h&#246;ren wir einen Lehrer klagen, dass die Ferien auch nicht mehr erholsam seien, es k&#228;me dann das ganze Organisatorische. Der Klassenlehrer sieht Antoine und ruft ihn herrisch zu sich. Es sei wohl dicke Luft zu Hause gewesen? sagt er geh&#228;ssig. Antoine kontert, keineswegs, es sei sehr friedlich gewesen. Der Lehrer scheucht ihn weg und sagt zu seinem Kollegen, dass die Eltern sie erst richtig verderben w&#252;rden.</p>
<p>In der Klasse wird René von dem Englischlehrer abgefragt. René spricht das Wort Father bewusst falsch aus. Der Lehrer fordert ihn verwzeifelt auf, die Zunge zwischen die Z&#228;hne zu legen. René antwortet frech, er bekomme das nicht hin, er habe nicht so eine lange Zunge wie er. Der Lehrer stottert vor Emp&#246;rung und René geht grinsend auf seinen Platz zur&#252;ck. Danach soll der kleine Abou auf die Frage „Where is the Girl“ antworten. Der tut das prompt mit „The Girl is on the bitch“. Der Lehrer korrigiert und sagt: Beach. Und w&#228;hrend er das Wort &#252;bertrieben betont wiederholt, wird er unterbrochen, er solle mit Antoine zum Direktor kommen.</p>
<h4 id="8">8. Kapitel: &#8220;Geheime Abmachung&#8221;</h4>
<p>Die Mutter sitzt beim Direktor und gibt sich ratlos. Der Direktor tr&#246;stet sie, sie habe besseres verdient als diesen Lausebengel. Antoine tritt zusammen mit dem Englischlehrer ein. Die Mutter nimmt ihn sofort in den Arm. Sie bezeichnet ihn als ihren Liebling und fragt, wo er denn die ganze Nacht gewesen sei. Danach klagt sie sich beim Direktor aus. Wenn wenigstens sein Betragen besser w&#228;re. Der Direktor fragt den Englischlehrer nach seiner Meinung. Der z&#246;gert verunsichert und meint, es sei vielleicht nur eine Dr&#252;sensache.</p>
<p>Antoine ist mit seiner Mutter auf dem Heimweg. Sie hat einen Arm um ihn gelegt, beide unterhalten sich angeregt, ohne das wir etwas davon h&#246;ren.</p>
<p>Zu Hause rubelt die Mutter Antoine kr&#228;ftig und wohlwollend den R&#252;cken ab und schickt ihn ins Bett. Antoine darf sogar im Ehebett schlafen, da habe er es w&#228;rmer. Den Kopf in einer Hand gest&#252;tzt, h&#246;rt Antoine seiner Mutter zu. Sie erz&#228;hlt von ihrer Jugend und dass sie doch auch einmal so alt gewesen sei wie er und dass er das immer vergesse. Sie h&#228;tte fr&#252;her auch einen Dickkopf gehabt und wollte sogar einmal mit einem Hirtenjungen durchbrennen. Nach dieser Geschichte gehorchte sie aber ihrer Mutter, weil sie begriffen h&#228;tte, dass man seiner Mutter folgen m&#252;sse. Antoine h&#246;rt skeptisch zu. Sie verlangt derweil Vertrauen von Antoine, dann w&#252;rde auch alles gut. Dann kommt sie beil&#228;ufig auf seinen Abschiebsbrief zu sprechen und fragt, &#252;ber was er sich denn h&#228;tte aussprechen wollen. Nachdem Antoine ein paar Dinge aufgez&#228;hlt hat, kommt heraus, dass er gerne von der Schule abgehen w&#252;rde. Die Mutter reagiert freundschaftlich emp&#246;rt, also nicht hart wie sonst. Sie betont, wie sie habe b&#252;ssen m&#252;ssen, weil sie das Abitur nicht habe. Und der Vater, ohne ein Diplom, der k&#246;nne heute ganz anders dastehen. Zwar lerne man in der Schule viele unn&#252;tze Dinge wie Algebra, Geografie und Biologie, aber richtig schreiben m&#252;sse er doch k&#246;nnen. Pl&#246;tzlich hat die Mutter die Idee eines geheimen Abkommens, das der Vater nicht erfahren solle. Wenn Antoine mit einem Aufsatz unter die ersten f&#252;nf Besten k&#228;me, bek&#228;me er 1000 Francs. Antoine schaut sie immer noch zweifelnd an, diesem Frieden ganz und gar nicht trauend.</p>
<p>Ein Sportlehrer kommt mit Antoines Klasse aus einem Tor und macht mitten im Stadtviertel einen langsamen Dauerlauf. Wie sehen die Schar der L&#228;ufer immer weniger werdend, da sich nach und nach kleine Gr&#252;ppchen verabschieden, so dass der Sportlehrer, ohne es zu merken, am Ende nur noch zwei Sch&#252;ler hinter sich hat.</p>
<h4 id="9">9. Kapitel: &#8220;Ein neuer Anfang&#8221;</h4>
<p>Antoine liegt auf der Couch, raucht und liest konzentriert Balzac. Wir h&#246;ren den Text in seinem Kopf.</p>
<p>Antoine h&#228;ngt ein Balzac-Bild in seinem Altar auf &#8211; einer Holzkiste mit kleinem Vorhang davor und Utensilien wie Kerze und Zigarrenkiste darin. </p>
<p>Der Klassenlehrer gibt ein Aufsatzthema auf. Ein pers&#246;nliches Erlebnis, welches die Sch&#252;ler betroffen gemacht habe. Antoine &#252;berlegt eine Weile und hat dann die Idee &#8211; angeregt durch die Lekt&#252;re Balzacs, &#252;ber den Tod seines Gro&#223;vaters zu schreiben. Eifrig legt er los.</p>
<p>Antoine ist wieder an seinem Balzac-Altar und z&#252;ndet darin eine Kerze an.</p>
<p>Antoine und seine Eltern sitzen beim Abendbrot. Der Vater tratscht &#252;ber eine Bettgeschichte auf der Arbeit. Antoine h&#246;rt gar nicht zu, bis der Vater erneut nach seinem Autoatlas fragt. Aber der Brand des Balzac-Altars ersparen Mutter wie auch Antoine eine Antwort. Hektisch l&#246;schen sie das Feuer. Der Vater ist ausser sich und schreit Antoine an, wie er auf die Idee gekommen sei, dort eine Kerze hineinzustellen. Das sei zum Gedenken an Balzac, entgegnet Antoine in die Ecke gedr&#228;ngt. Der Vater bezichtigt ihn der L&#252;ge und wird noch w&#252;tender. Er packt Antoine vorne am Pullover und zerrt daran. Die Mutter versucht zu beschwichtigen. Sie wisse Bescheid, er solle Antoine in Ruhe lassen, es sei wegen des Aufsatzes. Aber der Vater steigert sich in seine Wut hinein, holt ein gro&#223;es Feuerzeug aus der Tasche und z&#252;ndet es nah vor Antoines Gesicht an. Die Mutter schreit, er solle aufh&#246;ren damit, w&#228;hrend der Vater droht: Solange er hier wohne, solange habe er zu gehorchen, sonst w&#252;rden sie ihn in ein Internat stecken. Er wisse wohl nicht, was das sei! Wenn er einmal dort sei, w&#252;rde er es schon merken! Dort lerne er Benehmen, der Flegel!<br />
Die Mutter versucht weiterhin, ihren Mann zu beruhigen und schl&#228;gt einen Tapettenwechsel vor. Sie k&#246;nnten doch ins Kino gehen. Der Vater sperrt sich und sagt sp&#246;ttisch, das seien Erziehungsmethoden, die zum Erfolg f&#252;hrten.<br />
Die Mutter fragt, ob Antoine mit seinem Aufsatz zufrieden sei. Er sei bestimmt nicht schlecht, antwortet Antoine. Die Mutter streichelt ihn kurz &#252;ber die Wange. Sie ruft ihren Mann und beschwichtigt ihn beharrlich, bis sie ihm zum Kinobesuch &#252;berredet hat. Als der Vater sein Jackett anzieht, bemerkt er einen fehlenden Kopf und schaut resigniert zu seiner Frau hin&#252;ber, die wir nicht mehr sehen.</p>
<p>Die Familie Doinel kommt aus dem Kino. Sie steigen in ihr Auto. Sie sind ausgelassen und lachen viel, vor allem Antoine. Sie fahren durch die nassen Stra&#223;en von Paris.</p>
<p>Im Flur macht der Vater &#252;berm&#252;tig Witze. Packt auf der Treppe ein Bein der Mutter und lobt ihre rassigen Beine. Sie beschimpft ihn als Idiot, er solle aufh&#246;ren damit und sich vor dem Jungen sch&#228;men. Antoine lacht und sie erreichen die Wohnung.<br />
Die Mutter schickt Antoine zum Abfall herunterbringen und lobt gegne&#252;ber Ihrem Mann beim Ausziehen der Jacken ihre neue Erzeihungsmethoden. Man m&#252;sse nur Verst&#228;ndnis zeigen, mit Schimpfen k&#228;me man nicht weiter. Der Vater h&#246;rt nicht zu, sondern packt sie an die Brust. Sie str&#228;ubt sich und fragt, ob das sein m&#252;sse. So ab und an, erwidert er. </p>
<p>Antoine ist im Treppenhaus und geht gl&#252;cklich die Treppe herunter.</p>
<h4 id="10">10. Kapitel: &#8220;Antoine und René&#8221;</h4>
<p>Der Klassenlehrer sieht die Aufs&#228;tze durch, w&#228;hrend Mauricet, der Junge, der Antoine verpetzt hat, ein Gedicht aufsagt. Ein Junge nutzt die Gelegenheit und nimmt Mauricets Fliegerbrille, um sie nach hinten an René weiterzureichen. René sticht zusammen mit Antoine auf die Gl&#228;ser ein, Sie reichen die Brille weiter. Voller Schadenfreude beschmieren zwei andere Sch&#252;ler die Brille gro&#223;z&#252;gig mit Tinte. </p>
<p>Der Lehrer kommt dann auf die Aufs&#228;tze zu sprechen und unterstellt Antoine, dass er von Balzac abgeschrieben habe. Es bereitet ihm sichtlich Genu&#223;, Antoine ertappt zu haben. Er erkl&#228;rt sarkastisch, dass Antoine auch noch andere Familienmitgleider mit Vergn&#252;gen sterben lasse, nun habe er sich den Gro&#223;vater von Balzac ausgesucht. Antoine wehrt sich, doch der Lehrer liest zum Beweis einen Absatz vor, schnell und w&#252;tend. Antoine habe kaltschn&#228;uzig abgeschrieben, schlie&#223;t er &#252;berzeugt.<br />
Antoine sagt entsetzt, Nein, Monsieur. Doch der Klassenlehrer hat genug und schickt Antoine mit seinem Aufsatz und in Begleitung eines Klassenkameraden zum Direktor. Im Treppenhaus schubst Antoine den Jungen beiseite und rennt weg.</p>
<p>Indessen verteidigt René seinen Freund. Er habe wirklich nicht abgeschrieben, er h&#228;tte es doch sehen m&#252;ssen. Der Lehrer aber duldet keinen Widerspruch, doch René provoziert frech seinen Rauswurf. Nach einigen trocken und frech vorgetragenen Bemerkungen packt der Lehrer René an den Kragen und zerrt ihn schimpfend aus der Klasse. Die Schultasche und seine Bl&#228;tter wirft er ihm hinterher. Derweil taucht der Sch&#252;ler auf, der Antoine zum Direktor bringen sollte. Er erz&#228;hlt dem Lehrer, dass Antoine abgehauen sei. Sichtlich &#252;berfordert zuckt der Lehrer mit den Achseln.</p>
<p>Die beiden Freunde sind unterwegs und Antoine erz&#228;hlt René wie er abgehauen ist. Er sei doch nicht bl&#246;d und lasse sich zum Direx schleifen. Beide sind w&#252;tend auf den Klassenlehrer, den sie Primeltopf nennen. Antoine gesteht René, dass er nach diesem Schlag unm&#246;glich nach Hause k&#246;nne, da er ins Internat k&#228;me. René fragt, was das sei. Antoine vermutet, es sei etwas Milit&#228;risches. René versucht ihn zu tr&#246;sten. Man bek&#228;me eine Uniform und k&#246;nne es zu etwas bringen. Antoine bezweifelt das, ihn w&#252;rde man bestimmt nur schinden. Gerne w&#252;rde er zur Marine gehen, da er gerne das Meer sehen wolle. René z&#228;hlt auf, welche Meere er bereits gesehen habe und bietet Antoine an, bei ihm zu wohnen.</p>
<p>Die Freunde sind im Zimmer von René. Antoine staunt &#252;ber die Gr&#246;&#223;e des Zimmers und freut sich &#252;ber das ausgestopfte Pferd von Renés Vater, ein Pferd in Lebensgr&#246;&#223;e. Sie r&#228;umen beide einen Schlafplatz f&#252;r Antoine frei und Antoine fragt besorgt, ob die Eltern denn nichts merken w&#252;rden. René beruhigt ihn. Seine Mutter kokse st&#228;ndig und sein Alter sei den ganzen Tag auf der Pferderennbahn. Danach kommen sie aufs Geld zu sprechen, denn ohne Zaster hielten sie nicht lange durch. Das Leben sei nur eine Geldfrage. Das weiss auch René, er organisiere nun eine Anzahlung auf seine Erbschaft.</p>
<p>Die Freunde peilen die Lage. Sie betreten einen neuen Raum und schleichen zu einer Kommode, w&#228;hrend Antoine &#252;ber die hohe Decke staunt. Rene holt einen Schl&#252;ssel aus einer Vase, mit der er eine Schatulle &#246;ffnet. Daraus entwendet er einen Geldschein. Als sie die Klosp&#252;lung h&#246;ren, verstecken sie sich hinter dicken Vorh&#228;ngen. Renés Mutter, eine etwas kauzig wirkende Frau mit Pelz, kommt eine Treppe herunter und holt sich das B&#252;ndel Geld aus der Schatelle, ohne etwas zu merken. </p>
<p>Die beiden Freunde rennen eine gro&#223;e Freitreppe in die Stadt hinunter. Unterwegs begegnen sie einen Geistlichen, den sie mit Guten Morgen, Madame, begr&#252;&#223;en. Kurz danach sehen wir sie aus der Stadt zur&#252;ckkommen.</p>
<p>René sitzt mit seinem Vater beim Abendbrot. René organisiert f&#252;r Antoine etwas zu essen. Der liegt im Dunklen unter einer Lampe und liest auf seiner Bettstatt. René ist wieder bei seinem Vater, der gerade das Obst holt. Um ihn schneller loszuwerden, stellt René die Uhr vor, die dann auch prompt klingelt, gerade als der Vater wieder sass. Er wundert sich, dass es schon halb Zehn sei und beeilt sich, um in seinem Club zu kommen. René sammelt daraufhin noch etwas Essbares ein, stellt im Eiltempo die Uhr wieder zur&#252;ck und l&#228;uft zu Antoine.</p>
<h4 id="11">11. Kapitel: &#8220;Streiche und Gaunereien&#8221;</h4>
<p>René scheucht Antoine von seinem Bett auf, denn sie wollen p&#252;nktlich zur Wochenschau kommen.<br />
Danach sehen wir die Freunde im Kino. Sie schauen konzentriert, aber doch so, als sei der Kinobesuch nichts Neues. Antoine macht eine gro&#223;e Blase mit einem Kaugummi, bis sie platzt.<br />
Nach der Vorstellung klauen sie am Ausgang ein Kinofoto und rennen weg.<br />
Auf einer Damentoilette lassen sie einen Wecker mitgehen und stibitzen Geld von einem Teller.<br />
Sie kommen aus einem Café und rennen durch die n&#228;chtlichen Stra&#223;en. Unterwegs klingelt der Wecker.<br />
Danach sind sie wieder in Renés gro&#223;em Zimmer und spielen ein Brettspiel. Sie rauchen Zigarren und haben eine Flasche Wein getrunken. Und w&#228;hrend Antoine mit Bedauern feststellt, dass die Weinflasche schon leer sei, h&#246;ren sie den Alten kommen. Hektisch wedeln sie mit Decken, um den Rauch verschwinden zu lassen. Der Vater kommt herein und fragt verwundert, was den hier los sei und dass er René die drei Zigarren vom Taschengeld abziehen werde. Der Vater &#228;rgert erst wirklich, als er sieht, dass das ausgestopfte Pferd namens Bucephal mit Sachen beladen ist. Bucephal sei kein Schubabladeplatz, sondern eine Million wert, ein Kunstwerk! W&#228;hrend er spricht, sieht er Antoines Beine, der sich hinter Renés Bett versteckt hatte. Er sagt aber nichts dazu und verl&#228;&#223;t das Zimmer.</p>
<p>Am n&#228;chten Tag schauen beide aus einer kleinen Dachgaube heraus und schiessen aus langen Rohren Papierkugeln nach unten. Mancher Treffer wird mit einem Triumpf kommentiert. F&#252;r die Papiervorr&#228;tte sorgt der von Antoines Vater vermisste Michelin-Atlas. Sie unterhalten sich &#252;ber die Million, die das ausgestopfte Pferd wert sei. Antoine w&#252;rde mit der Million ans Meer abhauen und einen Bootsverleih aufmachen. Aber René w&#252;rde sich nie wagen, das Pferd zu verkaufen.</p>
<p>Die Freunde sind unterwegs in einem Park, in der Mitte ein kleines M&#228;dchen, auf dass sie wohl aufpassen m&#252;ssen. </p>
<p>Wir sehen ein Kasperltheater f&#252;r Kinder, in dem Rotk&#228;ppchen gespielt wird. Die Geschichte sorgt f&#252;r einen bunten Bilderbogen s&#252;sser Kindergesichter, ein Panorama kindlicher Gef&#252;hle auf zahlreichen Gesichtern. Und mittendrin sitzen Antoine und René und &#252;berlegen, wie sie an Geld kommen k&#246;nnten. Also? fragt René, eine Idee erwartend. Antoine kann sich vorstellen, eine Schreibmaschine aus dem B&#252;ro seines Vaters zu stibitzen. Auf den Einwand Renés, dass die alle nummeriert seien, entgegnet Antoine, dass man sie ins Pfandhaus bringen k&#246;nne, das kenne er von seiner Mutter.</p>
<h4 id="12">12. Kapitel: &#8220;Die Schreibmaschine&#8221;</h4>
<p>Antoine klaut eine schwere schwarze Schreibmaschine aus einem modernen B&#252;ro. Die Freunde laufen damit durch Paris und fahren dann mit der Metro. Wir sehen in einer Einstellung die Kinos des Viertels wie &#8220;Le Palace Clichy&#8221; und &#8220;Le Floride&#8221;. Ein Weihnachtsmann l&#228;uft &#252;ber die Stra&#223;e. </p>
<p>In einer weniger belebten Stra&#223;e treffen Antoine und René auf einen kleinen Mann, der die Schreibmaschine f&#252;r sie ins Pfandhaus bringen will. W&#228;hrend der Mann ins Pfandhaus geht, lauern die beiden Freunde in einem Ladenlokal. Sie beobachten, wie der Mann sich mit der Maschine davonstehlen will und verfolgen ihn. Sie stellen ihn zur Rede, drohen ihn massiv wie zwei freche Halbstarke. Der Mann verlangt Geld als Aufwandsentsch&#228;digung. Ein ankommendender Polizist bewegt den Mann aber dazu, die Schreibmaschine wieder herzugeben.</p>
<p>Die Schreibmaschine wird den beiden Freunden immer schwerer, auf einer Br&#252;cke streiten sie sich, wer sie zu tragen habe. Antoine befr&#252;chtet nun, dass sein Vater ihm auf die Schliche kommen k&#246;nne und beschlie&#223;t, das schwere Ger&#228;t wieder zur&#252;ckzubringen. </p>
<p>Antoine versucht René zu &#252;berreden, dass er die Schreibmaschine zur&#252;ckbringen solle. Der weigert sich. Antoine reagiert sauer, René habe nun bei ihm verschissen. Zur Tarnung setzt sich Antoine einen Hut auf und macht sich auf den Weg.</p>
<p>Kurz bevor Antoine die Schreibmaschine wieder an ihren Platz gestellt hat, wird er vom Hausmeister erwischt. Der erkennt sofort den Sohn von M. Doinel. Da werde der Papa aber hocherfreut sein, sagt er h&#246;hnisch und f&#252;gt hinzu, dass man ihm eine Zigarre verpasse, dass er die R&#228;ume nicht bewache. Er schreit das fast heraus und droht, er solle ja nicht abhauen, mit so L&#252;mmels mache er kurzen Prozess. Antoine ist viel zu gel&#228;hmt, um am Flucht denken zu k&#246;nnen. Er ahnt, was auf ihn zukommt. Der Hausmeister ruft den Vater an, seine Stimme klingt nun fast devot. Als er den Telefonh&#246;rer auflegt, schreit er Antoine wieder an. Er solle wohl ja den Hut auflassen und und geh&#228;ssig f&#252;gt er hinzu, jetzt gnade ihm Gott!</p>
<p>Der Vater h&#228;lt Antoine grob und am Kragen fest und zerrt ihn durch das abendliche Paris in der N&#228;he seines B&#252;ros. Sie treffen den wartenden René. Der Vater fordert ihn auf, sich von Antoine zu verabschieden, denn jetzt w&#252;rde er ihn lange nicht sehen.</p>
<h4 id="13">13. Kapitel: &#8220;Bei der Polizei&#8221;</h4>
<p>Auf dem Weg zur Polizei sagt der Vater zu Antoine, wenn er sich das erlaubt h&#228;tte, sein Vater h&#228;tte ihn erschlagen. Danach fragt er am Eingang der Polizeiwache nach dem Reviervorsteher.</p>
<p>Im B&#252;ro des Reviervorstehers klagt der Vater. Sie h&#228;tten alles versucht, ausser Schl&#228;ge, die l&#228;gen ihnen nicht. Der Reviervorsteher entgegnet, dass die alten Erziehungsmethoden nicht die schlechtesten seien. Der Vater sagt ratlos, wenn er sich ihnen nur anvertrauen w&#252;rde, doch der Bengel h&#246;re einfach nie zu. Der Vater schl&#228;gt danach einen Heimaufenthalt vor. Der Reviervorstehen kl&#228;rt den Vater &#252;ber die Vorgehensweise auf und ruft einen Untergebenen, dem er das Vergehen ins Ohr fl&#252;stert: Diebstahl und Streunerei.</p>
<p>Wir sehen Antoine und einen Polizisten beim der Aufnahme des Protokoll. Der Beamte fragt nach der Uhrzeit. Der Vater verl&#228;&#223;t ohne Abschied von Antoine das B&#252;r&#246;.</p>
<p>Antoine unterschreibt das Protokol und wird abgef&#252;hrt.</p>
<p>Antoine wird in einem K&#228;fig eingesperrt. Dort sitzt bereits ein anderer Mann, der Antoine fragt, was er angestellt habe. Seine Antwort kommentiert er mit einem gleichg&#252;ltigen Schweigen. </p>
<p>Wir sehen zwei Polizisten bei einem Brettspiel, ein dritter liest die Zeitung. Die beiden Gefangenen schlafen. Dann kommt &#8220;Damenbesuch&#8221;, illegal arbeitende Prostituierte. Die drei Frauen werden in den K&#228;fig zu dem Mann geperrt. Antoine kommt in einen Einzelk&#228;fig. Wir sehen durch das Gitter seinen Blick durch den Raum wandern. Danach sehen wir Antoine durch das schwere Gitter, hoffnungslos, traurig, verlassen den Kopf an die Wand gelehnt. Nun werden die Gefangenen abgeholt und zu einem Polizeiwagen gebracht. Die Polizisten tragen Maschinengewehre. Drau&#223;en ist es dunkel und Antoine steigt zuletzt in den Wagen.</p>
<p>Der Wagen f&#228;hrt los und Antoine schaut durch das Gitter der hinteren Autot&#252;r, sich festhaltend an den Eisenst&#228;ben. Sein Gesicht liegt im Schatten und nur manchmal wird es durch den Schein der Laternen und Schaufenster in den Stra&#223;en erhellt; und wir sehen kurze Momente Antoines stilles Weinen. Immer wieder sehen wir, wovon Antoine Abschied nehmen muss. Wir sehen die Kirmes, wir sehen das Vergn&#252;ngungsviertel, aber der Polizeiwagen f&#228;hrt unerbittlich weiter.</p>
<p>Es folgt die erniedrigende Prozedur der erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigef&#228;ngnis. Antoine muss die Taschen leeren, G&#252;rtel und Schn&#252;rsenkel abgeben und eine Quittung unterschreiben. Antoine liegt in der Zelle, den Mund vom Rollkragen des Pullovers verdeckt, die Augen sorgenvoll in eine ungewisse Zukunft schauend.</p>
<p>Antoine wird vom L&#228;rm der T&#252;ren geweckt und bekommt einen Becher zugesteckt. Er probiert und spuckt den Schluck gleich wieder aus. Er setzt sich auf die Pritsche, entdeckt einen Fetzen Zeitungspapier und dreht aus den Kr&#252;mmelresten in seiner Jackentasche eine Zigarette. Er z&#252;ndet sie an, legt sich zur&#252;ck auf die Pritsche und scheint sich seinem Schicksal ergeben zu haben.</p>
<p>Antoines Fingerabdr&#252;cke werden genommen, Fotos werden gemacht. Der Fotograf dreht Antoines Kopf, in dem er ihn grob mit der ganzen hand ins Gesicht packt, um eine Profilaufnahme machen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Wir sehen die Mutter auf dem F&#252;rsorgeamt. Sie erz&#228;hlt dem Beamten, dass sie bereit w&#228;re, den Jungen wieder aufzunehmen, dazu m&#252;sse er sich aber v&#246;llig &#228;ndern. Ob man ihn nicht etwas Angst einfl&#246;ssen k&#246;nne, fragt sie. Der Mann weist das ab und fragt z&#246;gernd nach, ob sie ihn den konsequent genug erzogen h&#228;tten und ob es stimme, dass er an den Wochenenden manchmal allein gelasse w&#252;rde. Die Mutter rechtfertigt sich mit den Clubausfl&#252;gen. Nerv&#246;s klagt die Mutter, das Antoine oft halbe Tage im Kino verbringe und sich die Augen kaputt mache. Im Laufe des Gespr&#228;chs kommt heraus, dass der Vater nur der Stiefvater und der Junge bereits vor der Heirat dagewesen sei, worauf der Beamte sagt, das spreche sehr f&#252;r ihren Gatten.<br />
Der Mann schl&#228;gt dann einen Heimaufenthalt zur Beobbachtung vor. Die Mutter nimm das erfreut zur Kenntnis und w&#252;nscht sich ein Heim am Meer. Der Beamte ist dezent br&#252;skiert und erkl&#228;rt, dass das kein Ferienparadies sei. Vielmehr handele es sich um eine zwei bis dreimonatige Beobachtunsphase. Nach dieser w&#252;rde entschieden, wie es weiterginge.</p>
<h4 id="14">14. Kapitel: &#8220;Im Erziehungsheim&#8221; </h4>
<p>Wir sehen die Glocke des Heims. Die Jugendlichen m&#252;ssen sich in Reih und Glied aufstellen. Im Off h&#246;ren wir das Kommandieren, w&#228;hrend ein Mann in Arbeitskleidung drei kleine M&#228;dchen in einen K&#228;fig sperrt, in den sie gehorsam folgen, da sie das wohl kennen.</p>
<p>Dann d&#252;rfen die Jungen zur Freizeit wegtreten und Antoine erz&#228;hlt einem Jungen, warum er hier sei.</p>
<p>Wir sehen einen Dialog zwischen zwei anderen Jungen. Einer habe dem Vater eine Weinflasche &#252;ber den Kopf gehauen, weil er ihn immer mit seinem Geigenspiel genervt habe. Der andere meint, er h&#228;tte eine Bierflasche genommen. Wir sehen nun die Skulptur, an der die beiden Jungen stehen: Ein Engel mit Mutter.</p>
<p>Pl&#246;tzlich sehen alle, wie ein abgerissener und im Gesicht beschmutzter Junge von zwei Polizisten mit eilenden Schritten &#252;ber das Heimgel&#228;nde abgef&#252;hrt wird. Manche Jungen kommentieren das sp&#246;ttisch, sie h&#228;tten gewusst, das er gefasst w&#252;rde. Alle reden wild durcheinander. Sie folgen dem beiden Polizisten mit den Jungen in der Mitte durch eine lange Allee mit kleinen B&#228;umen, die Bl&#228;tter des Herbstes auf den Boden. Aber ein schreiender Gruppenleiter fragt, was es da zu glotzen g&#228;be. Er befiehlt: Los, in Doppelreihe antreten! Gleichschritt Marsch! </p>
<p>Wir sehen Antoine in der Doppelreihe maschierend. Er schut kurz zu dem K&#228;fig mit den drei kleinen M&#228;dchen hin. Die sehen sich das Geschehen mit an den Gittern gelehnten Gesichtern an. Das gr&#246;&#223;te M&#228;dchen schaut wehm&#252;tig und sanft und gebannt, wagt nicht, den Kopf zu r&#252;hren, verfolgt die Gruppe mit den Augen. Das etwas kleinere M&#228;dchen in der Mitte wirkt trotzig, selbstbewusster und schaut genau hin, als wolle sie sich die Szenerie einpr&#228;gen. Das dritte und kleinste M&#228;dchen ist auch ganz gebannt und beobachtet die Marschierenden erschrocken, fast ver&#228;ngstigt. Pl&#246;tzlich sehen wir die anmarschierenden Jungs aus dem Speisesaal heraus, in dem Angestellte des Heims zu Mittag sitzen.</p>
<p>Die Gruppe betritt den Speisesaal und wir sehen Antoine linkisch etwas von dem Brot essen, wissend, dass es verboten ist. Der Gruppenleiter l&#228;&#223;t sich das Brot vorzeigen und entdeckt Antoines Verbrechen. Er muss mit seinem Teller zum Vorseher vortreten. Der fragt, welche Hand er bevorzuge. Antoine w&#228;hlt die Linke. Der Gruppenleiter nimmt sich mit einer gewissen Vorfreude die Uhr vom Arm und schl&#228;gt Antoine flacher Hand und voller Wucht ins Gesicht. Antoine l&#228;&#223;t sich den Schmerz nicht anmerken, er scheint eher besch&#228;mt. Er nimmt verunsichert seinen Teller mit dem Brot und  knabbert verlegen daran. Der Gruppenleiter schreit, Ruhe, sonst lasse er sie gleich wieder austreten.</p>
<p>Antoine und zwei andere Jugendliche besuchen den Ausbrecher, der hinter den Gitterst&#228;ben einer kleinen Luke geklautes Essen in einer Tube entgegennimmt, um sie gierig auszudr&#252;cken. Ein Junge betont, dass er die Wette gewonnen habe. Der Ausbrecher antwortet abgebr&#252;ht, dass ihm das egal sei, wenigstens sei er einmal f&#252;nf Tage in Freiheit gewesen, er w&#252;rde eh bald wieder die Kurve kratzen. Ein Aufseher bemerkt die Gruppe und wir h&#246;ren aus dem Off den Befehl, dass sie dort verschwinden sollen. Zuletzt sehen wir, dem aufgeschreckten Antoine, der aufmerksam zugeh&#246;rt hat. </p>
<p>Ein Mann mit Anzug und Krawatte sagt, die F&#252;rsorgerin sei da. Antoine sitzt wie zum Festtag gekleidet mit einem anderen Jungen auf einer Bank. Dieser gibt Antoine Verhaltenstipps gegen&#252;ber der F&#252;rsorgerin. Wenn sie einen Bleistift fallen lasse, solle er ihn aufheben, aber nicht dabei auf die Beine schauen, das w&#252;rde vermerkt. Antoine fragt erstaunt, was f&#252;r Akten denn. Der Junge erkl&#228;rt ihm eifrig, dass dort alles aufgezeichnet w&#252;rde, was ihn und seine Eltern betrifft. Sp&#246;ttisch schlie&#223;t er seine Erkl&#228;rung mit der Aussage ab, dass er zur Gattung der fr&#252;hreifen Psychopathen mit perversen Tendenzen geh&#246;re. Antoine hat die Idee, einfach Quatsch zu erz&#228;hlen. Der Junge entgegnet, dass dann die Gefahr best&#252;nde, in die Klappsm&#252;hle zu kommen. Dann sage er lieber die Wahrheit, beschlie&#223;t Antoine und wird abgef&#252;hrt zur F&#252;rsorgerin.</p>
<p>Antoine ist bei der Psychologin und beantwortet ihre Fragen. Sie hat eine warme, ruhige Stimme, die wir aus dem Off h&#246;ren (die deutsche Synchronisation hat eine harte Stimme daraus gemacht). Antoine erz&#228;hlt erhrlich, warum er die Schreibmaschine zur&#252;ckgebracht habe.  Weil er sie nicht verkaufen konnte. Er gibt zu, der Oma einmal zehntausend Francs gestohlen zu haben und begr&#252;ndet das mit ihrem hohen Alter und ihrer Bed&#252;rfnislosigkeit. Er dachte, dass sie es sowieso nicht mehr brauchen w&#252;rde, weil sie bald sterben w&#252;rde. Sie habe es auch nicht bemerkt, das wusste er. Im Gegenteil, sie habe ihm sogar ein wundersch&#246;nes Buch geschenkt. Aber die Mutter habe sowohl das Geld in seinen Taschen gefunden als ihm auch das Buch weggenommen. Als Antoine sagt, dass die Mutter dann das Buch verkauft habe, l&#228;&#223;t er die flache Hand auf den Tisch fallen, als ob sagen wollte, wie gewonnen, so zerronnen, er kenne das nicht anders.<br />
Antoine gibt auch zu, dass er manchmal l&#252;ge, aber wenn er die Wahrheit sage, glaube man ihm doch nicht. Da l&#252;ge er schon lieber. Auf die Frage, warum er seine Mutter nicht liebe, sagt er, dass er st&#228;ndig abgeschoben w&#252;rde. Zuerst war er in Pflege bei der Oma. Er habe zudem erfahren, dass er ungewollt zur Welt gekommen sei, er habe es nur seiner Oma zu verdanken, dass er auf die Welt gekommen sei. Deweiteren sei er f&#252;r nichts und wider nichts beschimpft worden. Auf die Frage, ob er schon einmal mit einem M&#228;dchen zusammen war, grinst Antoine verlegen. Er nicht, aber zwei seiner Freude. Die h&#228;tten ihm auch ein Freudenhaus in der Rue St-Denis empfohlen, er sei auch zweimal dagewesen. Einmal wurde er von zwei Huren durch den Kakao gezogen, ein anderes Mal h&#228;tten sie ein M&#228;dchen, dass es mit Jungen mache, nicht erreicht.</p>
<h4 id="15">15. Kapitel: &#8220;Immer wieder &#196;rger und Entt&#228;uschungen&#8221;</h4>
<p>Die Jungen im Heim warten auf ihre Eltern, es ist Besuchstag. Antoine sieht René kommen. Er dr&#228;ngelt sich zwischen anderen Jungen durch und eilt zur T&#252;r. Aufgeregt ruft er durch die T&#252;r nach René, der Aufseher am Tisch, l&#228;&#223;t den Freund aber nicht durch. Auch das Geschenk von René wird nicht weitergegen. Der Aufeseher schmeisst es hinter sich mit ungehaltener Gestik. René zuckt mit den Schultern und geht. Antoines Gesicht verliert die freudige Erwartung und die Hoffnung. Die Eltern der Delinquenten kommen nun herein, auch Antoines Mutter ist dabei. Beide verziehen sich an einem ruhigen Ort, w&#228;hrend wir sehen, wie René sich auf sein Fahrrad schwingt und auf einer Landstra&#223;e den R&#252;ckweg auf sich nimmt.</p>
<p>Antoine h&#246;rt seiner Mutter zu und manchmal schluckt er dabei. Die Mutter betont, dass er nicht mehr erw&#252;nscht sei. Sein Brief und seine Aussagen w&#252;rden keinen Keil zwischen seinem Vater und ihr bringen. Dem Vater sei nun Antoines Schicksal v&#246;llig gleichg&#252;ltig, f&#252;r ihn sei nun kein Platz bei Ihnen. Geh&#228;ssig f&#228;hrt sie fort, dass er in die Besserungsanstalt geh&#246;re. Er habe sich doch selbst durchschlagen wollen, nun darf er festellen, ob es ihm hier besser gefalle als zu Hause. Die Mutter w&#252;nscht ihm: Viel Gl&#252;ck.</p>
<p>Wir sehen die Jungen in Zweiereihe und Gleichschritt zum Fussballpielen marschieren. Mitten auf der Stra&#223;e steht ein ausgemusterter Weihnachtsbaum.</p>
<h4 id="16">16. Kapitel: &#8220;Das Meer&#8221;</h4>
<p>Beim Fu&#223;ballspielen nutzt Antoine einen unaufmerksamen Moment des Aufsehers, schl&#252;ft durch ein Loch im Zaun und rennt weg. Er wird verfolgt, kann den Aufseher aber abh&#228;ngen. Wir sehen ihn lange an einer Stra&#223;e entlanglaufen, er l&#228;uft und l&#228;uft, bis er das Meer erreicht. Er l&#228;uft kurz auf das weite Meer zu, als wolle er hineingehen. Dann macht er kehrt und l&#228;uft auf uns zu. Am Ende sehen wir sein Gesicht als Standbild. Wir sehen ein verlorenes Gesicht, dass einer ungewissen Zukunft entgegengeht, w&#228;hrend der Abspann l&#228;uft.</p>
<h4>Nachwort</h4>
<p>Sobald es Zeit und Lust erlauben, m&#246;chte ich einige Aspekte von <em>Les 400 Coups</em> genauer betrachten und etwas zur Entstehungsgeschichte und die Wirkung dieses Meisterwerks schreiben.  </p>
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		<title>Harvey Milk h&#228;tte einen besseren Film verdient</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 13:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Segert</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern <em>Milk</em> von Gus Van Sant gesehen. Danach wieder gewu&#223;t, warum mich &#8220;gro&#223;es Gef&#252;hlskino&#8221; langweilt. Ich habe bereits nach einer halben Stunde auf die Uhr geschaut, aber es folgten weitere anderthalb Stunden gepanschte Handlung mit einem austauschbaren Helden, der f&#252;r den politischen Erfolg leiden und b&#252;ssen mu&#223;. Genial schlicht das zentrale Motiv des Helden, der einfach alles hinter sich l&#228;&#223;t, in die weite Welt nach San Franzisco hinauszieht, um im Leben endlich etwas Gutes zu tun. Dies hat er im Bett mit seinem j&#252;ngeren Liebhaber beschlossen, den er zuf&#228;llig auf einer Treppe kennenlernte in einer Weise, als w&#252;rden sie sich bereits seit hundert Jahren kennen, als w&#252;rde eine intime Vertrautheit innerhalb von Sekunden entstehen.  </p>
<p>In der durch tausend Schnitte, Dokumaterial und Dialogfetzen getarnten Handlungsarmut ohne spannenden roten Faden geht Harvey Milks Idee des Outings fast unter. Sie war einfach da, aus heiterem Himmel wurde ihm klar, wie man den Gegner in die Enge treibt. Erkenntnis reduziert auf hektischen Aktivismus. </p>
<p>Symptomatisch f&#252;r eine Dramaturgie der Beliebigkeit: Nach dem Erfolg, Milk war bereits Stadtrat, kam der Selbstmord seines hysterischen jungen Freundes hinzu, der f&#252;r Milks seelischen Frieden ausserhalb der Politik zust&#228;ndig war. Das brachte die Handlung zwar nicht weiter, aber man konnte kr&#228;ftig auf die Gef&#252;hlstube dr&#252;cken. Das gemeine Schicksal aber auch!     </p>
<p>Milk erz&#228;hlt einem Tonband sein Leben. Er erz&#228;hlt sogar fleissig weiter, nachdem er im Film bereits erschossen war.  Das reiht sich prima ein in einen Handlungsverlauf, der ein paar politische Niederlagen und Liebesaff&#228;ren aneinanderreiht, eine typische Zweifelphase eines m&#252;den Helden zeigt, die Unvereinbarkeit von politischer Karriere und Gl&#252;ck in der Liebe wiederk&#228;ut, eine Frau als rettende PR-Managerin auftauchen und ein paar Mitstreiter zu gro&#223;en Aktivisten werden l&#228;&#223;t,  um dann die S&#252;sse des Erfolgs mit ein paar Gags auf das Niveau einer Soap Opera zu heben. </p>
<p>Passend zur Machart eine eint&#246;nige Kaufhausmusik, die zu oft zu dudeln anfing. Die Bilder und Dialoge waren in der Tat zu schwach, um f&#252;r sich allein stehen zu k&#246;nnen. Aber auch eine authentische Musikauswahl h&#228;tte den Film nicht retten k&#246;nnen. Wie man eine politische Filmbiografie spannend und film&#228;stetisch gekonnt macht, sogar &#252;ber 3 Stunden hinaus, das zeigt das Meisterwerk <em>Malcom X</em> von Spike Lee. Dort sehe ich ein Niveau, das dem Intellekt des Zuschauers vertraut, eine Filmkunst, die vielleicht erst wieder in einer anderen Zeit erreicht werden will.</p>
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		<title>Filme, die ich suche</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 19:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Segert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Filme, die ich suche, konnte ich bis heute weder im Kino oder Fernsehen sehen, noch auf DVD oder VHS erwerben. Vor allem die fr&#252;hen Filme von Claude Chabrol interessieren mich zur Zeit brennend. Die folgende Liste zeigt meine W&#252;nsche: César und Rosalie, F/I/D 1972, Regie: Claude Sautet. Mit Yves Montand, Romy Schneider, Sami Frey, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Filme, die ich suche, konnte ich bis heute weder im Kino oder Fernsehen sehen, noch auf DVD oder VHS erwerben. Vor allem die fr&#252;hen Filme von Claude Chabrol interessieren mich zur Zeit brennend. Die folgende Liste zeigt meine W&#252;nsche:</p>
<ul>
<li>César und Rosalie, F/I/D 1972, Regie: Claude Sautet. Mit Yves Montand, Romy Schneider, Sami Frey, Bernard Le Coq und Isabelle Huppert.</li>
<li>David und Lisa, USA 1962, Regie: Frank Perry. &ndash; Diesen wunderbaren Film &#252;ber das Leiden zweier sensibler Menschen in einem Heim f&#252;r psychisch erkrankte Jugendliche habe ich Mitte der 90er Jahre sehr oft gesehen. Leider ist mir die Videocassette abhanden gekommen.</li>
<li>Der Dieb von Paris (Le voleur), F 1966, Regie &#038; Drehbuch: Louis Malle</li>
<li>Die Ausgebufften (Les Valseuses), F 1974, Regie: Bertrand Blier &ndash; Fr&#252;he Rolle der Isabelle Huppert. Mit Jeanne Moreau und Gérard Depardieu </li>
<li>Die Entt&#228;uschten (Le Beau Serge), F 1958, Regie: Claude Chabrol</li>
<li>Die Spielregel (La règle du jeu) F 1939, Regie: Jean Renoir.</li>
<li>Herzflimmern (Le souffle au coeur), F 1971, Regie &#038; Drehbuch: Louis Malle</li>
<li>Inspektor Lavardin: Die schwarzen Schnecke  (L&#8217;escargot noir) F 1988, Regie: Claude Chabrol </li>
<li>Inspektor Lavardin: T&#246;dliches R&#228;tsel (Maux croisés), F 1988, Regie: Claude Chabrol</li>
<li>Schrei, wenn du kannst (Les Cousins), F 1959, Regie: Claude Chabrol</li>
<li>Schritte ohne Spur (À double tour), F 1959, Regie: Claude Chabrol</li>
<li>Verh&#228;ngnis (Damage), F/GB 1992, Regie: Louis Malle</li>
</ul>
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