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	<title>Truffaut - Eine Hommage an François Truffaut und den Autorenfilm &#187; Schauspieler</title>
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		<title>Antoine Doinel ist nicht François Truffaut</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 19:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Segert</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>François Truffaut &#228;usserte einmal, dass seine Filme weniger autobiografisch seien, als gemeinhin angenommen. An seinem ersten Langfilm <em>Les 400 Coups</em> (Sie k&#252;&#223;ten und sie schlugen ihn)  l&#228;&#223;t sich an der Hauptfigur Antoine Doinel zeigen, was Truffaut gemeint haben wird. Die Handlung enth&#228;lt ohne Zweifel zahlreiche biografische Elemente. So die L&#252;ge in der Schule, die Mutter sei gestorben, so der Diebstahl der Schreibmaschine, das Schw&#228;nzen der Schule, die Jugendfreunschaft, die lieblose Mutter, der Gef&#228;ngnis- und Heimaufenthalt. Doch Antoine Doinel ist nicht François Truffaut. In einem Audiokommentar w&#228;hrend des Films erz&#228;hlt Truffauts Jugendfreund Robert Lacheney, dass François sich nie getraut h&#228;tte, allein die Schule zu schw&#228;nzen. Er sei ein leiser, sch&#252;chterner Charakter gewesen, der vor den anderen Sch&#252;ler gesch&#252;tzt werde mu&#223;te, um nicht unter die R&#228;der zu kommen. Der Antoine Doinel des Films aber ist ein zwar gegen&#252;ber den Eltern gehorsamer Junge, aber auch trotzig, nicht selten zu Streichen aufgelegt, mit Wut im Bauch, wenn er ungerecht behandelt wird. Antoine Doinel ist durch den vierzehnj&#228;hrigen Schauspieler Jean-Pierre Léaud gepr&#228;gt. Es ist nicht &#252;bertrieben, zu behaupten, dass der Film ohne Léaud ein anderer Film geworden w&#228;re. </p>
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